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Ein Leben zwischen Angst und Hoffnung

Wir bauen ein Netzwerk der Solidarität für in Not geratene Kinder in Brasilien. Ihr Zuhause sind die Favelas, die Armenviertel am Rande der Dörfer und Städte. Ihren Eltern fehlt jegliche Basis, um ihnen ein Leben in Würde zu gewährleisten. Oft müssen Kinder schon in sehr jungem Alter zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Niemand kümmert sich um sie, niemand fragt nach ihren Bedürfnissen oder persönlichen Bedrängnissen, nach Ängsten und Ausweglosigkeiten. Wie schnell wird ein solches Kind zum „Straßenkind“, weil es dem Elend zuhause entgehen will, oder weil es für seinen Lebensunterhalt selbst sorgen muß.

Brasilien ist ein so großes, von sozialen Unterschieden geprägtes Land. In keinem größeren Staat der Welt ist die Einkommensverteilung ungleicher, nirgendwo anders sind die Lebensformen der Menschen in den einzelnen Regionen und sozialen Schichten unterschiedlicher, als dort. Und immer wieder sind die Armen in den Favelas diejenigen, die am meisten unter diesen Verhältnissen zu leiden haben.

Die Bilanz ist, daß es mehr als sieben Millionen Straßenkinder, über drei Millionen arbeitende Kinder, über zwei Millionen Prostituierte unter 15 Jahren gibt. Unterernährung, Krankheiten, Verwahrlosung, Hoffnungslosigkeit treiben viele Kinder und Jugendliche in den physischen und psychischen Ruin.

Was passiert morgen? Gibt es überhaupt ein Morgen?

Unser Verein Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn hört den Schrei dieser Kinder und engagiert sich seit 1994 unter dem Vorsitz von Schwester M. Aurelia Illy, um diesen armen den Kindern in verschiedenen Projekten in Brasilien eine neue Lebensperspektive für ihr Leben zu geben.

Wir brauchen Ihre Hilfe, denn unser Verein ist klein und kann ohne Unterstützung den vielfältigen Anforderungen zum Wohle der Kinder nicht voll und ganz nachkommen. Jede Spende geht – ohne Abzüge – sofort zu den Kinderzentren in Brasilien. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

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